29. Mai 2017

Eheleben #4: Faire Haushaltsaufteilung


Das bisschen Haushalt macht sich von allein ... Schön wäre es, doch so leicht ist es eben leider nicht. Mittlerweile ist unsere Gesellschaft zum Glück (für uns Frauen) so weit, dass auch die Männer ihren Anteil am Haushalt leisten. Doch wie teilt sich die Haushaltsarbeit fair auf? Ist 50:50 die magische Formel für alle?

Da ich im Moment mit dem Kind zu Hause bin übernehme ich einen Großteil im Haushalt. Kochen und Wäsche machen sind meine alleinigen Ressorts. Einkaufen, Tisch decken, Geschirrspüler ausräumen, Müll rausbringen und putzen übernehmen wir mal zusammen, mal ich oder mein Mann. Beim Bad putzen wechseln wir uns immer ab, das System hat sich bei uns bewährt. Im Moment ist bei uns die Haushaltsaufteilung wahrscheinlich 25:75 (Mann vs. Frau). Und das ist okay so. Wenn ich dann wieder anfange mit Arbeiten, wird sich das sicherlich ändern müssen.

Ich wollte euch nur beispielhaft erzählen, wie es bei uns aussieht. In jeder Familie gibt es völlig unterschiedliche Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, zum Beispiel wie viel jeder arbeitet. Ihr als Paar müsst euern eigenen Weg für die Haushaltsaufteilung finden. Es gibt kein richtig und falsch dabei, wichtig ist, dass beide damit einverstanden sein müssen. Und wenn sich die Rahmenbedingungen ändern, dann passt man eben auch die Haushaltsarbeit an. Genau aufrechnen wer wie viel macht, kann und sollte man meiner Meinung nach nicht. Einen sehr lesenswerten Artikel dazu, mit dem ich völlig übereinstimme könnt ihr auf Runzelfüsschen lesen.

Wie kommt man denn nun zu einer Aufteilung mit der alle einverstanden sind? Da hilft nur eines, wie so oft im Leben: ihr müsst drüber reden. Und ihr solltet um Hilfe bitten können. Bei uns ist es oft so, dass ich eher die zu erledigende Arbeit sehe als mein Mann (Frauenproblem;-)?). Ehe ich dann schlechte Laune schiebe und warte bis er von selber darauf kommt, hilft es einfach nett um das Erledigen zu bitten. Im Gegensatz zu unseren Großeltern früher haben wir außerdem den Vorteil, dass es einige Geräte gibt, die uns viel Arbeit abnehmen, zum Beispiel Geschirrspüler, Waschmaschine oder Wäschetrockner. Es lohnt sich also zu überlegen, ob ein Gerät zur Arbeitserleichterung angeschafft wird. Bei uns gäbe es zum Beispiel noch Potenzial mit einem Trockner. (Mein Mann sagt immer, wenn er mal die Wäsche machen soll, dann kauft er einen Trockner, denn Wäsche aufhängen ist überhaupt nicht seins.)

Also Prozente hin oder her, findet gemeinsam euren eigenen Weg und bleibt flexibel. Schreibt doch gerne einen Kommentar, wie bei euch im Moment der Haushalt aufgeteilt ist! Vielleicht habt ihr auch noch weitere Anregungen=)

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