16. März 2015

Mein Tipp für den Umgang mit Essensresten (nicht nur) bei der Hochzeit


Jeder kennt es: bei einem Büffett ob zum Geburtstag, zur Hochzeit, zur Konfirmation oder bei anderen großen Feiern bleiben häufig Reste vom Essen übrig. Je nach Kalkulation und Hungergrad der Gäste mal mehr mal weniger. (Bei unserem Polterabend waren zum Beispiel keinerlei Reste übrig - es war alles weggeputzt). Was tut man dann mit den Resten? Auf KEINEN Fall wegschmeissen ...

... erstens habt ihr dafür bezahlt und zweitens ist es viel zu schade noch gutes Essen wegzuwerfen. Für mich ist das eine Selbstverständlichkeit - auch im Alltag - aber ich weiß, dass das nicht für alle gilt. Nun kann es passieren, dass zum Beispiel zur Hochzeit soviel übrig bleibt, dass ihr es zu zweit nicht alles essen könnt.

Eine Lösung ist EINFROSTEN. Das geht zum Beispiel mit Fleisch, Brot, Gemüse, trockener Kuchen und Wurst, aber nicht ausnahmslos mit allen Lebensmitteln. Und außerdem ist dann irgendwann auch die Gefriertruhe voll. Wir haben aber zum Beispiel noch mehrere Male und Monate später köstliche gefüllte Lende von unserer Hochzeit gegessen (keine Ahnung warum gerade davon noch sehr viel übrig war).

Mein zweiter Tipp: TEILEN. Und zwar, indem ihr übrige Sachen einfach den Gästen mitgebt. So hat jeder noch etwas vom Büffett für zu Hause und es muss nichts verderben. Da aber meistens keine (oder nur wenige) Gäste Plastikgefäße mitbringen, stellt der weise Gastgeber Gefäße für den Transport zur Verfügung.  Am besten eignen sich Margarinebecher oder auch Eispackungen - natürlich leer. Die gibt es ja gratis zu jedem Margarine- oder Eiskauf dazu und ihr könnt sie sammeln und den Gästen gefüllt mitgeben. Da sie nichts kosten, müsst ihr dann auch nicht ewig euren heißgeliebten Plastikdosen einer großen Marke hinterherrennen und die Gäste können die Gefäße einfach entsorgen oder nochmal weiterverwenden.

In meiner Familie ist das Sammeln von Margarinebechern gang und gebe (irgendwoher muss ich es ja haben) und es ist wirklich eine praktische Sache um eigentlichen Plastikmüll noch einmal oder mehrmals sinnvoll weiterzuverwenden. (Man kann in den Margarinebechern auch sehr gut Nahrungsmittel einfrosten.)

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