17. September 2014

Meine selbstgemachte Candy-Bar


Ja ich gebe zu, es gibt schickere Candy Bars (oder Süßigkeiten Bars/Süßkramtheke oder wie auch immer es genannt wird) Für mich war es am Wichtigsten eine möglichst günstige und zweckmäßige Candy Bar zu basteln. Ich wollte nicht unzählige teure Gläser kaufen, die ich nur einmal nutze und dann wieder loswerden muss. Hier kommt meine Alternative:

So hab ichs gemacht: Gurkengläser (und ähnliches) sammeln, denn die kosten nichts extra und sind nicht so riesig (Bei Kaufland gibt es auch einen großen Gurkentopf - wer größere Gläser will). Damit sollte man nicht kurzfristig anfangen und auch Freunde und Familie fragen ob sie mit Gläser sammeln. Da die Deckel nun aber nicht so viel her machen, müssen diese noch verschönert werden. Dazu schneidet ihr aus Stoffen Kreise aus. Diese klebt ihr  dann mit Heißleim direkt am Deckel fest. So sieht es schicker aus und kann sogar passend zum Farbkonzept gestaltet werden. Ein Tipp am Rande: Wenn ihr blickdichte Stoffe nehmt, kann man dann wirklich nichts mehr über den ehemaligen Inhalt lesen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findet ihr hier.

Die Schilder zum Beschriften sind aus Packpapier ausgeschnitten (Vorlagen findet man im Internet zum Beispiel als Bilder) und mit doppelseitigem Klebeband angebracht. Das lässt sich auch gut wieder ablösen um danach die Gläser wieder zum Obst einkochen zu verwenden oder neu zu beschriften. Als größere Gläser und der Abwechslung wegen kaufte ich (mit Genehmigung des Verlobten) bei Ikea zweimal das Glas  Förvar für 1,49 €.  Das bringt auch noch etwas Abwechslung in die Gläserzusammenstellung.


Die meisten Süßigkeiten habe ich im Haribo Online Shop gekauft. (Es gibt auch ganz in der Nähe in Wilkau-Haßlau einen Werksverkauf). Das schöne sind die sortenreinen Gummibären, wenn ihr eure Candybar mit Süßigkeiten in euren Farben befüllen wollt. Im Moment gibt es im Rahmen der Fan Edition sogar besondere Sorten und Farben zum Beispiel blau, rosa oder grün. Ich habe mich gegen eine passende Farbgestaltung entschieden (blau-weiss-braun wäre es gewesen) weil mir das zu zeitaufwändig war. Außerdem wollte ich auch bestimmte Formen (Schweinchen, Mäuse=) und Dinge die uns schmecken. Die Füllung ist dann das kostenintensivste an der Candy Bar.

In den letzten Bildern könnt ihr einen Blick auf meine aufgebaute Candy Bar erhaschen. Leider habe ich keine besseren Fotos, das habe ich im Aufbaustress einfach vergessen. Die gebastelten Spitzenrahmen habe ich als Schilder verwendet, die gefalteten Bücher dienten als Deko und dazu gabs die selbstgebastelten Packpapiertüten. Insgesamt kam die Candy Bar sehr gut an, weil es für viele wirklich etwas Neues war. Beim nächsten Mal würde ich noch Salziges zum Knabbern mit einbauen. Zumindest wenn es für Abends als Snack zwischendurch gedacht ist. Bei uns ist noch einiges übrig geblieben, dass bei den nächsten Parties mit unter die Leute verteilt wurde.

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