Donnerstag, 28. August 2014

Das Geheimnis meiner Autoschleifen


Im Bild sehr ihr meine schicken Autoschleifen. Jetzt fragt ihr euch sicher wo es nun ein Geheimnis gibt. Jeder, der eine Schleife hat, besitzt ein Stück von meinem Brautkleid. 

Und das kam so: Beim Kürzen des Kleides blieben einige Stoffreste übrig. Und die Schneiderin hat mir angeboten sie mitzunehmen um zum Beispiel Autschleifen daraus zu machen. Und diese Idee habe ich umgesetzt. Aus den Organzaresten habe ich Streifen geschnitten und zu Schleifen gebunden. Die Schleifen muss man richtig fest ziehen, indem man an allen vier Enden gleichzeitig zieht=) Dann habe ich nur noch dünnes Schleifenband um die Schleife gebunden und fertig. Und ich habe fast kein Geld dafür ausgegeben (Das Brautkleid zählt nicht=). Alternativ kann man bestimmt auch alte Gardinen verwenden.

Ich habe dann alle Schleifen in ein Körbchen drapiert (nur leider nicht fotografiert) und nach der kirchlichen Zeremonie wurden diese verteilt bzw. weggenommen. Jetzt dürfen sie hoffentlich noch ein Weilchen im Wind flattern. Als kleiner Tipp für alle angehenden Bräute: Ich würde bei meiner nächsten Hochzeit eine Schleife für mich selbst aufheben. Denn da wir ein gemietetes Hochzeitsauto ohne Antenne (Cabrio=) hatten, haben wir jetzt leider keine an unserem Auto.

Montag, 25. August 2014

Fundstücke zum Montag #1

Ihr treuen Leser habt regelmäßigere Posts auf meinem Blog verdient. Ich versuche es ja immer - aber die Zeit ist so schnell vorbei. Also ab heute zeige ich hier jeden Montag wunderbare Fundstücke aus der letzten Woche (in Form von Links) von anderen Hochzeitsblogs. Es gibt einfach so viel Inspiration im Netz und ich will euch eine kleine Auswahl zeigen. Außerdem gebe ich einen Ausblick auf (mindestens) einen Artikel in der kommenden Woche - damit ihr euch noch mehr drauf freuen könnt. Klingt das fair für euch?
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Auf Fräulein K sagt Ja wurde eine Hochzeit unter dem Blogtitel: Low Budget und alles selbst gemacht. Eine Hochzeit unter Freunden! gezeigt. " ... die Deko hat Salomé entworfen und gebastelt (genau wie die komplette restliche Papeterie), die Blumen waren von einer Gärtnerei in einem kleinen Dorf in der Nähe ... und die Küchlein von der Schwiegermama gebacken, die Band waren Freunde." Dieser Textteil beschreibt auch meine Hochzeit ziemlich treffend=) Also wirklich eine Hochzeit nach meinem Geschmack - ja man kann als Student ohne riesiges Geld heiraten. Wenn auch leider nicht gesagt wird wie viel Geld die beiden ungefähr ausgegeben haben. Und die Bilder sind einfach so natürlich.

Auf Evet ich will findet ihr die Reportage über eine Vintage Hochzeit auf dem Land. Schön ist neben den Bildern auch die Geschichte über den kleinen Zwischenfall. Lest den Artikel unbedingt bis zum Ende, denn da schildert die Braut wie sie feststellen, dass sie für die Bilder über eine Güllewiese gerannt waren. Aber es wird alles wieder gut!

Bei 1001 Hochzeiten gibt es 6 unnötige Hochzeitstraditionen, die ihr euch sparen könnt. Ich finde das als Anregung zum Nachdenken, ob man auf bestimmte Dinge auch verzichten kann ganz gut. Wir haben zum Beispiel auch an Stuhlhussen gespart (am Anfang wollte ich das auch noch=) aber Gastgeschenke hatten wir.
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Worauf dürft ihr euch diese Woche freuen? - Ihr erfahrt endlich etwas über die richtige echte Hochzeit, also die amtliche auf dem Standesamt=) mit Fotos. Und ihr erfahrt wie ich, fast ohne Geld auszugeben, Autoschleifen gebastelt habe.
Und da wir heute unsere Fotos vom Shooting und der kirchlichen Trauung abgeholt haben, gibt es für euch bald noch mehr zu schauen. SO SCHÖN!

Sonntag, 24. August 2014

Unser Hochzeitsfeierort - Die Wetzelmühle


Heute stelle ich euch unsere Location etwas detaillierter vor. Es ist eine alte Mühle in Form eines Vierseitenhofes, die in großen Teilen schön hergerichtet wurde. Eine Gaststätte gibt es hier nicht mehr und die Mühle wird von einem Verein betrieben und für Veranstaltungen kann ein großer Saal oder der ehemalige Gastraum gemietet werden. Der Festsaal befindet sich unterm Dach und der Raum ist dadurch sehr hoch und wirkt offen und freundlich. Im Saal befindet sich noch eine Bar, die man auch mieten kann.

Für uns hat bei der Entscheidung das wundervolle Außengelände mit den Ausschlag gegeben. Wir waren bei unserer Hochzeit die einzige Feier vor Ort und konnten so den Innenhof für ein gemütliches Kaffetrinken im Freien nutzen. Kinder und junggebliebene Erwachsene können den Mühlengraben, das Wasserrad, einen Barfußpfad und die vielen Tiere (Kaninchen, Enten, Ziegen, Pferd, Esel, Wollschwein ...) bestaunen. Es ist wirklich sehr schön, dass man sich frei auf dem Gelände bewegen kann. Es gibt auch eine schöne große Wiese (das war unsere Alternative fürs Kaffetrinken), die für Spiele genutzt werden könnte. Wenn man möchte kann für die Gäste Kerzen ziehen oder auch eine Mühlenführung durchgeführt werden. Und es gibt Übernachtungsmöglichkeiten in einer Ferienwohnung und Jugendherberge direkt im Haus. Und noch ein Vorteil: wir hatten schon ab Mittwoch den Schlüssel und konnten im Saal vorbereiten.

Fazit: Die Mühle bietet ein ländliches Flair mit einem großen Saal zu einem kleinen Preis. Für Brautpaare mit etwas weniger Budget, die keine Angst davor haben alles (Getränke, Musik, Catering, Deko ...) selber zu organisieren ist es wirklich toll. Für uns war es absolut perfekt und es hat alle Gäste begeistert. 

Wir hatten keine Probleme bei der Vermietung und alle waren sehr nett. Es ist nur zu beachten, dass nach 14 Uhr keiner telefonisch zu erreichen ist und auch Besichtigungen nur in der Bürozeit möglich sind.  Für noch mehr Bilder und die Kontaktdaten schaut auf Wetzelmuehle.de nach.

Mittwoch, 20. August 2014

Braut-Beauty Programm


Fast mein gesamtes "Schönheits-Programm" könnt ihr im Bild sehen=). Ich bin wirklich keine Person die übermäßig auf ihr Äußeres achtet. Gemachte Fingernägel sind nichts für mich (das mag vielleicht auch an meiner Ausbildungszeit zur Industriemechanikerein liegen). Ich war noch nie in meinem Leben zur Maniküre, Pediküre und Kosmetik. In Vorbereitung auf die Hochzeit war ich zum ersten Mal beim Augenbrauen zupfen und Wimpern färben beim Frisör. Ich habe das Donnerstag früh, quasi noch vorm Polterabend gemacht und ich muss sagen die halbe Stunde war unglaublich entspannend in all dem Vorbereitungsstress. Und auf eine Empfehlung hin, habe ich einige Tage zuvor eine Peeling-Maske aufgelegt (am Dienstag) um die Haut von alten Hautschüppchen zu befreien. Dadurch wirkt das Make-Up noch ebenmäßiger und bei mir hat es auf jeden Fall etwas gebracht. 

Sonst habe ich wirklich keine weiteren Schönheits-Tipps befolgt. Ich habe versucht jeden Tag genug zu trinken, bin aber meist gescheitert. Und noch etwas zum Thema Sport. Prinzipiell ist Sport gesund und man sollte sich unbedingt bewegen. Doch wenn man nicht sehr sportlich ist, finde ich es nicht gut sich vor der Hochzeit dazu zu zwingen - zusätzlich zum Vorbereitungsstress den man eh schon hat. Euer zukünftiger Mann liebt euch so wie ihr seid und wird euch auf jeden Fall heiraten. Und jedes Kleid kann passend geschneidert werden. Also alle zukünftigen Bräute da draußen erspart euch den Beautywahn vor der Hochzeit.

Donnerstag, 14. August 2014

Marmelade als Gastgeschenke


Bei der Hochzeit unserer Eltern gab es sowas noch nicht: Gastgeschenke. Bei allen Inspirationen aus dem Internet kriegt man schon das Gefühl, dass das mit zur Hochzeit dazugehört. Ich persönlich habe mich auch für kleine Geschenke entschieden, weil man so den Gästen auch ein Geschenk machen kann, wenn man selbst ja soviel kriegt. Es ist einfach eine schöne Geste vom Brautpaar.

Passen zu meiner thematisch eher ländlichen Hochzeit habe ich mich entschieden selber Marmelade zu machen. Am Anfang hatte ich den großen Zeitaufwand für 60 Gläser Marmelade nicht so ganz bedacht. Zumal ich nicht gerade kleine Gläser hatte - damit könnte kann man sehr viel Arbeit sparen. Da im Juni Erdbeerzeit ist habe ich verschiedene Erdbeermarmeladen eingekocht.

Damit meine gesammelten Gläser hübscher daherkommen habe ich sie mit einem Häubchen aus Stoff versehen. Im untenstehenden Bild habe ich eine kleine Anleitung zusammengestellt - da ich immer abends gebastelt habe sind die Fotos leider nicht besser. Eine schicke Anleitung findet ihr hier. Ihr braucht nur Stoffe (meiner war aus Omas Fundus) eine Kreisschablone, Stoffschere und Bindfaden. Die passenden Durchmesser für die Deckel habe ich durch Ausprobieren ermittelt.


Die verschiedenen Sorten haben unterschiedliche Stoffhäubchen bekommen, sodass sie leichter zu unterscheiden sind ohne erst die Schrift auf dem Etikett zu entziffern. Für den Transport und zur Präsentation habe ich einfache Obstkisten verwendet. Damit alle wissen welche Sorten es gibt habe ich passende Schildchen mit Stoffstücken gebastelt. Am besten kamen die besonderen Sorten an, vor allem von der Erdbeer-Aperol-Konfitüre hätte ich noch mehr machen können, das wollten viele gerne mal testen. Ansonsten war am Ende kein Glas mehr übrig=) Jetzt bin ich schon wieder dabei für die nächste Hochzeit Marmeladen zu kochen.


Dienstag, 12. August 2014

Meine Maschinenbau-Tischkarten


Hier seht ihr meine (ziemlich simplen und doch wirkungsvollen) Tischkarten. Diese habe ich mir beim Entwerfen und Basteln bis zum Schluss aufgeschoben aufgehoben und in der Woche vor der Hochzeit noch fix gebastelt. Die Schilder habe ich selber aus Packpapier ausgeschnitten, gelocht und beschriftet. Und dann einfach mit einer Schleife an meinen Maschinenelementen - also Schrauben, Muttern, Unterlegscheiben - festgebunden. Bei einigen Pärchen haben sogar Schrauben und Muttern zusammengepasst obwohl ich das wirklich nicht mit Absicht zugeordnet habe! Ehrlich nicht, wir haben zusammen (im Baumarkt einkaufen ist ja wirklich eine Männerdomäne=) einfach schöne große Schrauben und Muttern gekauft. 

Da ja nicht jeder ein Maschinenbauer ist, könnt ihr die Tischkarten natürlich ganz leicht abwandeln und Objekte eurer Wahl verwenden. Ich denke zum Beispiel an Buntstifte, Blumenblüten, Federn, Holz, direkt an Gastgeschenke wie Marmelade oder Kerzen ...

Und ich habe noch einen Tipp für euch. Im unteren Bild seht ihr meine Tischkarten-Vorsortier-Box. Dafür habe ich in einen flachen Karton mit Pappe kleine Fächer gebastelt - passend zu unserer Tischanzahl. In die einzelnen Fächer habe ich dann die passenden Tischkarten für die einzelnen Tische einsortiert. So konnten wir beim Dekorieren ziemlich schnell die Tischkarten verteilen. Statt aus 60 Namen einen rauszusuchen, mussten nur die 8 Namen auf die Plätze am Tisch verteilt werden. Das ließ sich sehr gut vorbereitun und hat beim Aufbau etwas Zeit gespart.
 

Montag, 4. August 2014

Eine Sitzordnung erstellen


Die Sitzordnung zu planen ist eine der unbeliebtesten Arbeiten bei der ganzen Organisation. Warum fällt einem das eigentlich so schwer? Ich denke man macht es sich selber schwer, wenn man sich vornimmt es jedem Gast recht zu machen. Bei uns war die Sitzordnung nur für das Abendessen vorgegeben. Klar haben wir uns Mühe mit der Sitzordnung gegeben, aber wir haben einfach irgendwann einen Schlussstrich gezogen und gesagt "So bleibt es jetzt!". Es ist ja nur für das Abendessen und davor und danach können sich alle frei bewegen und ihre Plätze selber suchen.

Bevor es an die Sitzordnung geht, muss zuerst die Anordnung der Tische festgelegt werden - ob ganz klassische U-, T- oder E-Tafeln oder doch lieber einzelne Tischgruppen. Es hängt auch immer davon ab was für Tische bei der Location vorhanden sind. Wir hatten rechteckige Tische zur Verfügung und haben uns für eine aufgelockerte Form mit 7 einzelnen Tischen entschieden. 

Nach einem Tipp aus dem Buch "Wer ja sagt darf auch Tante Inge ausladen", wollten wir die Gästegruppen (Familie, Freunde der Braut, Freunde des Bräutigams, Mitwirkende) etwas durchmischen. Deshalb habe ich kleine Klebezettel (siehe Bild) in verschiedenen Farben für die verschiedenen Gruppen genommen. Pärchen gehören selbstverständlich zusammen und stehen gemeinsam auf einem Zettel. Für einzelne Personen habe ich die Zettel geteilt. Und dann kann man munter die Farben mischen und die Personen hin- und herkleben bis es einem gefällt (oder man keine Lust mehr hat=) Also nochmal kurz wie wir versucht haben zu mischen: Wir hatten jeweils 8er Tische, an die wir nach Möglichkeit zwei Vierergruppen (mit vier Leuten die sich schon kannten) aus verschiedenen Gästegruppen zusammengesetzt haben. - Das ist echt umständlich zu erklären also vier altbekannte Personen lernen jeweils vier neue Personen kennen=) Bisher hat sich keine über die Sitzordnung beschwert, also gehe ich davon aus, dass es nicht ganz verkehrt war.

Wir hatten nur das Problem, dass kurzfristig noch zwei Personen nicht konnten, sodass die geplante Tischordnung nicht ganz umgesetzt wurde und dann an einem 8er Tisch zwei freie Plätze waren. Das war sehr schade, aber nicht zu ändern. 

Fazit: Wir hatten uns ziemlich schnell für eine Sitzordnung entschieden. Dank den Klebezetteln und dem Hintergedanken, dass wir unser Bestes geben es aber nicht auf Krampf allen Gästen recht machen können. (Zumal man eh nur vermuten kann wo und mit wem die Gäste am liebsten sitzen wollen=)

Sonntag, 3. August 2014

Update von der (fast noch) frisch verheirateten Bloggerin

So ihr lieben treuen Leser. Die Hochzeitsfeier ist nun schon wieder vorbei und hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Es war ein wunderschönes Fest im Kreise unserer Freunde und Familie voll spürbarer Liebe. Das Wetter war perfekt und (fast) alles lief wie geplant. Am Ende wollten die Gäste wissen wann wir das nächste Mal heiraten, weil alle nochmal so eine tolle Party erleben wollen=)

Im letzten Monat gab es hier weniger Artikel zu lesen, weil wir in der stressigen Phase der Hochzeitsvorbereitungen, des Feierns und anschließenden Aufräumens waren. Jetzt stellt sich die Frage wie es hier auf dem Blog weitergehen soll. Erstmal möchte ich euch noch die vielen kleinen Details unserer Hochzeit, wie zum Beispiel die Gastgeschenke oder unsere Candy Bar vorstellen. Und es folgen einige Fotos=) Ihr dürft also noch eine Weile auf Posts hoffen - solange wie ich etwas zu erzählen habe. Wie ich dann im Anschluss hier weitermache weiß ich im Moment noch nicht. Das wird sich zu gegebner Zeit noch zeigen. Wenn ihr Anregungen habt oder sagt ja ich will hier unbedingt weitere Artikel lesen, sagt mir doch einfach eure Meinung über einen Kommentar. Ich freue mich=)

Sonntag, 20. Juli 2014

Papiertüten #2


Ich habe schon einmal Papiertüten gebastelt. Die waren aber schwieriger zu falten und etwas zeitaufwendig. Also habe ich mich für eine einfachere Variante entschieden, inspieriert von einer Tüte gebrannter Mandeln=) - einfache dreieckige Tüten. Die Schneid-, Falt- und Klebanleitung seht ihr im unteren Bild. Einfach die äußere Form ausschneiden, an den gepunkteten Linien falten und mit dem Klebefalz zusammenkleben. Für die kreative Gestaltung wurde Schleifenband, Masking Tape und Stifte verwendet. So kann man mit wenig Aufwand einen tollen Effekt erzielen.

Diese fünfzig Tüten habe ich gemeinsam mit meinen Mädels zum zweiten Bastelabend gestaltet. (Bis das Papier alle war). Wofür die Tüten bei der Hochzeit dann dienten ... erfahrt ihr bald=) Vielleicht könnt ihr es ja auch erraten.


Samstag, 19. Juli 2014

Schnell gebastelte Menükarten


Heute stelle ich euch eine schnelle Bastelei vor mit der man im Handumdrehen Menükarten gestalten kann. Eigentlich zeigen die Bilder schon (fast) alles. Die Menükarten sind zweimal auf A5 gedruckt und dann auf A6 gefaltet. Die Stoßkante wird dann einfach mit Masking-Tape zusammengehalten. So hat muss man nichts mit Leim verkleben und hat einen Hingucker, je nachdem welches Masking-Tape man wählt. Und schon können die Menükarten zum Einsatz kommen.

Montag, 14. Juli 2014

Gemeinsamer Bastelabend #2



Die verbleibende Zeit bis zur Hochzeit schmilzt nur so dahin. Also habe ich noch einmal ein paar Freundinnen für einen weiterren Bastelabend zusammengetrommelt. Bevor es ans Arbeiten ging, gab es erstmal eine kleine Stärkung: Quiche Lorraine und grünen Salat.

Das schwierigste ist eigentlich geeignete "Projekte" zu finden. Es soll ja auch für alle noch ein wenig überraschend bleiben. Und trotzdem muss man einen ganzen Abend damit füllen können. Wir haben diesmal gemeinsam Kerzengläser verziert, die letzten Pompoms gefaltet und Tüten gebastelt. Es ist immer toll zu merken, dass man gemeinsam viel schneller vorankkommt. Für mich selbst bleiben noch genügend Bastelprojekte übrig - zum Beispiel die hundertfünfzig Pompoms zu einer Girlande zusammenzufügen (das hat bestimmt fast 5 Stunden gedauert). Besonders toll ist es, wenn jeder seine Begabungen mit einbringt. So wurde mir ein einzigartiges Brauttäschchen genäht. 

Es war wieder sehr schön. Besonders toll finde ich, dass sich wieder sehr tiefgründige Gespräche ergeben haben. Denn neben dem Basteln bietet so ein Abend jede Menge Zeit zum Reden. Für Frauen ist eben ein Bastelabend, was für Männer das gemeinsame Biertrinken ist.
 

Donnerstag, 3. Juli 2014

Schick angezogene Buchstaben


Inspiriert aus der Zeitschrift Handmade Weddings, in der ein &-Zeichen mit Zwirn umwickelt und mit Blumen verziert vorgestellt wurde, habe ich es selbst ausprobiert. Dazu habe ich in Word mit der Schriftart Cambria "riesengroß" meine Buchstaben erzeugt. Diese habe ich anschließend ausgedruckt und auf Pappe aufgeklebt. (Als Pappe eignen sich hervorragend Verpackungskisten aus dem Supermarkt - die sind auch kostenlos.) Die Buchstaben schneidet man dann am Besten mit dem Cuttermesser aus. Und dann geht es ans Einwickeln. Ich habe alte Wollreste verwendet. Beim &-Zeichen darf das Knäuel nicht zu groß sein, sodass es durch die Öffnungen passt.

So lässt sich jeder Buchstabe und auch Zahlen in schicker Optik herstellen. Wieder habe ich ein Stückchen Hochzeitsdekoration fertig. Und nach der Feier werden diese tollen Buchstaben, die übrigens auch die Zustimmung des Bräutigams erhalten haben, unsere Wohnungstür zieren.


Dienstag, 1. Juli 2014

Unsere Trauringe - bestellt!


Ja wir hatten bis jetzt noch keine Ringe. Und eigentlich haben wir immer noch keine, denn wir haben sie gestern "nur" bestellt. Aber das ist kein Problem, denn die Lieferzeit beträgt 10 Tage. Es ist also auf jeden Fall noch früh genug 4 Wochen vor der Hochzeit Ringe zu kaufen. Im Notfall, wenn die Größe nicht passt können wir sie immer noch einmal umtauschen.

Warum hat es nun bei uns so lange gedauert? Wir haben im Januar auf der Hochzeitsmesse das erste Mal Ringe probiert. Wir waren uns schnell über das Material und die grobe Gestaltungsrichtung einig: Titan, einfarbig und eher schlicht. Aber wir konnten uns dann nicht auf einen Ring einigen. Also gingen wir mit einer Tüte voller Prospekte nach Hause. Die lagen jetzt ein halbes Jahr herum. Ab und zu habe ich an die Ringe gedacht und mal ein bisschen geblättert. Wir haben den Ringkauf einfach vor uns her geschoben. Männer drängeln ja eh nicht und sagen "heute habe ich Lust mit dir Schmuck zu kaufen". Jetzt wo wir nur noch 4 Wochen bzw. sogar weniger Zeit haben, musste es einfach sein. Also sind wir gestern nach der Arbeit zum Juwelier gefahren. Da wir schon ziemlich genaue Vorstellungen hatten, war die Auswahl von vornherein zum Glück schon etwas eingeschränkt. Und dann war es einfach ein Ring, den wir weder auf der Messe noch in den Prospekten bisher gesehen haben und der mir auf Anhieb gefiel. Meinem Liebsten gefiel der Preis (Gravur gibts mit dazu) und so fiel die Entscheidung innerhalb einer halben Stunde. Inklusive Bestellung schreiben und Ringgröße messen! 

Und wieder ist ein Punkt auf der Noch-To-Do Liste abgehakt. Langsam habe ich das Gefühl das wir irgendwie doch noch alles bis zum großen Tag schaffen=)

Montag, 30. Juni 2014

Online blättern in E-Mags


Ich habe euch ja schon diverse Bücher und Hochzeitszeitungen vorgestellt. Dabei kann man ja immer viel Geld ausgeben. Heute gibt es etwas kostenlos - nicht von mir persönlich, sondern von anderen Hochzeitsbloggern. Das Zauberwort heißt E-Magazine. Diese Hefte kann man online durchblättern. Sie sind wie gedruckte Zeitschriften sehr liebevoll gestaltet und enthalten viele schöne Bilder. Es lohnt sich also es sich bei diesem regnerischen Wetter mit einer Tasse Tee gemütlich zu machen und auf dem Laptop oder Tablet in den vielen Seiten zu blättern. 

Ich habe ein paar für euch zusammengetragen. In den Bildern seht ihr von links nach rechts zuerst zwei deutsche E-Mags Frieda Theres Sommer 2014   und   Lieschens Blogazine 

Noch mehr Lektüre findet auf dem Blog "Evet ich will", wo gestern ein Post über Digitale Hochzeitslektüre veröffentlicht wurde.

Und morgen gibt es noch eine ganz besondere Neuerscheinung von Fräulein K sagt Ja! Und zwar ein Heft mit Locations zum Heiraten in ganz Deutschland Hochzeitsräume - die schönsten Orte zum Heiraten. Ich bin schon sehr gespannt darauf.

Nachtrag 1.Juli: Da ist es das hübsch gestaltete E-Mag von Fräulein K sagt Ja!. Neben Locations aus jedem Bundesland gibt es auch schöne Artikel, Tipps und Bilder von Hochzeiten. Immerhin drei Feierorte aus Chemnitz haben es in die Empfehlung geschafft: das Wasserschloss Klaffenbach, das Hotel Alte Mühle und das pumpwerk eins. Woher die Empfehlung kommt ist leider nicht ersichtlich.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Fortschritte beim Tanzen


Zwei Monate Tanzkurs sind nun schon fast wieder vorbei. Ich kann jetzt also schon langsam über Fortschritte schreiben. Der 4wöchige Basictanzkurs war mehr so lala - sehr viele Wiederholungen und nur Grundschritte von Langsamer Walzer, ChaChaCha und Rumba. Davon haben wir uns nicht entmutigen lassen und schwupps sind wir in den nächsten Kurs (Basic plus). Da erlebten wir sofort das komplette Gegenteil - alle anderen waren uns um ein paar Stunden voraus. Also lernten wir schon in der ersten Stunde fast mehr als im ganzen Basic Kurs. Es war auf jeden Fall viel herausforderender. Neben vielen neuen Figuren ist auch ein neuer Tanz - Foxtrott - dazugekommen. Wir fangen nun sogar an in wogenden Wellen im Walzer über das Parkett zu schweben im Kreis oder quer durch den Raum. Einziges Problem ist dabei das Üben zu Hause. ChaChaCha mag gerade noch im Wohnzimmer gehen. Aber der Platzbedarf beim Walzer ist fast größer als unsere gesamte Wohnung zur Verfügung hat.

Momentan sind wir also sehr zufrieden mit unserem Kurs und den Tanzlehrern. Es ist auf jeden Fall fordernd und macht Spaß - sogar dem Bräutigam. Das Geheimnis liegt dabei meiner Meinung nach einfach darin, dass die Frauen sich beim Tanzen wirklich führen lassen müssen. Auch wenn der Mann im falschen Rhythmus tanzt=) Wir werden auf jeden Fall noch weitermachen. Und ich muss meinen Bräutigam nicht zwingen!

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